25. Juni ´19

Am Samstag hatten wir einen Tag der offenen Tür. Wir konnten ein paar Paten und Interessierten das neue Mobil und die Hühnerbande vorstellen. Wir haben uns sehr über euer Kommen gefreut.

Am letzten Montag wurden die Hühner in den neuen Stall gebracht. Für diese ist es erstmals eine große Umstellung. Die automatische Nippeltränke ist ab heute im Einsatz. Wir hoffen, dass die Hühner sich schnell an diese gewöhnen. Letzte Woche gab es leider nur 2 Eier pro Patenschaft. Dabei haben unsere rund 50 Hühner in der Zeit der Umstellung nicht einmal 10 Eier pro Tag gelegt. Im Bezug dazu: Bei Besichtigung anderer Mobilställe liegt der wirtschaftliche Aspekt vorne, somit wird auch dort auf Legeleistung geachtet. Zum Beispiel kommen dort die Hühner meist erst am späten Vormittag nach draußen, damit sie morgens im Stall genug Futter aufnehmen- manchmal (ich weiß leider nicht wovon es abhängt) sind die Hühner den ganzen Tag über im Stall. Draußen nehmen sie nicht so viel “reichhaltiges” Futter auf, was die Legeleistung beeinflusst. Wir hingegen haben von Sonnenaufgang bis Untergang die Klappen offen, um den Hühnern die Möglichkeit zu geben raus zu gehen wann sie wollen. Jetzt im Sommer halten sie sich auch fast den ganzen Tag draußen auf. Nur zum Eierlegen wird in den Stall gegangen. Draußen haben wir auch eine Futterstellen und 2 Wasserstellen, dennoch konzentrieren sie sich auf Gras, aufgescharrte Erde und die Reste die wir ihnen rein werfen – wie 1x täglich Salat und Körner zum Scharren.

Wir haben auch Licht im Stall, welches bei Sonnenaufgang langsam an geht, solange bis es dunkel ist (im Moment ca. 22.15 Uhr). Dennoch wollen sie die meiste Zeit draußen verbringen. Da wir im Moment die Unterstände umbauen, gibt es auf der freien Wiese kaum Schatten. Nur unterm Mobilstall und am Rand durch die Bäume ist Schatten. Wenn die Sonne raus kommt halten sie sich dann im Schatten auf und ab und zu wird in der prallen Sonne gescharrt und sie genießen ein Sandbad. Bei der jetzigen Hitze sitzen auch einige im Kaltscharrraum. Da der Stall gut isoliert ist, ist es auch im Innenraum angenehm. Die meiste Zeit sieht man die Hühner am Sandbaden bzw. Schlafen – aber dies auch mal in der prallen Sonne. Schön zu sehen, dass sie sich so gut entspannen können.

Mittlerweile ist einem die Hühnerbande auch sehr vertraut. Sie scheuen sich nicht mehr vor Menschen, sondern rennen einen fast um, wenn man Futter in der Hand hat. So richtig streicheln und hoch nehmen lassen sie sich nicht, aber sie haben zumindest keine Angst wenn man sie streift. Das ist eine wirklich schöne Entwicklung.

Eine Henne lag Sonntagabend unter den Stangen, so als wenn sie einfach von der Stange gekippt ist. Diese befindet sich nun in Einzelbetreuung bei uns im Keller. Sie bekommt Vitamine und hat dort ihre Ruhe. Montag hatte sie noch Schwierigkeiten eigenständig zu laufen, das stehen geht aber halbwegs. Sie scheint eine unserer älteren Damen zu sein, da wir den Neuzugänge mit verschieben Ringen gekennzeichnet haben und sie keinen hat. Auch sieht ihre Kopfhaut um einiges schrumpeliger aus. Wir hoffen, dass es nur am warmen Wetter lag und wir sie wieder aufpäppeln können.

Habt bitte Verständnis, dass es sich bei unseren Hühnern um Individuen handelt und wir ihnen versuchen so viele Freiheiten wie möglich zu geben. Auch wird eure finanzielle Unterstützung im Moment nur für Futterkosten (auch Vitamine und Zusatzpräparate) verwendet – selbst dafür ist es knapp. Wir haben uns zwar einen neuen Stall gekauft und es gibt immer mal neue Unterstände oder bauliche Verbesserungen. Ich möchte nur damit betonen, dass es unser Hobby und unsere Leidenschaft ist und wir uns keine goldene Nase mit Patenschaften verdienen.

Kommt jederzeit vorbei und schaut euch die Hühnerbande an.

14. Juni ´19

Es gibt gute Neuigkeiten. Das neue Hühnermobil soll diesen Sonntag bei uns ankommen. D.h. am Tag der offenen Tür (Sa., den 22.06.2019) wird es bereits in Betrieb sein und ihr könnt es euch anschauen.

Wir freuen uns euch und Interessierte am Tag der offenen Tür begrüßen zu dürfen und euch unsere Hühnerbande vorzustellen.

02. Juni ´19

Noch immer wissen wir nicht genau wann das neue Hühnermobil kommt. Trotzdem wollen wir (bei schönem Wetter) am Samstag, den 22.06. von 14 bis 17 Uhr einen „Tag der offenen Tür“ für Hühnerpaten und Interessierte veranstalten. Da die Situation mit der Lieferung des neuen Stalls noch nicht klar ist, machen wir es nicht davon abhängig.

Den Hühnern scheint es gut zu gehen, sie sind fleißig am Scharren, Sonnen- und Sandbaden. Dennoch legen Sie immer weniger Eier. Andere Hühnerhalter haben um diese Zeit wohl dasselbe Problem, scheint um die Zeit der Holunderblüte zu sein. Dank Hühnertagebuch konnte ich auch schauen, wie es letztes Jahr war- da hatten wir dieselbe Situation (29. Mai 2018). Unsere 59 Hühner legen 9- 12 Eier pro Tag im Moment, was 2-3 Eier pro Pate entspricht. Man macht sich natürlich auch Sorgen um die Hühner, evtl. fehlt Ihnen etwas. Wir haben nichts geändert an der Versorgung, sie bekommen regelmäßig etwas Margarine, Quark oder Joghurt, Salat, Vitamine, Körner und Salatköpfe ins Gras zum scharren und spielen. Jetzt wird auch wieder fleißig gegen Milben gepudert. Hoffentlich wird es nicht wieder so warm wie letztes Jahr, sonst explodiert die Milbenpopulation wieder. Hier noch ein passendes Zitat von mir aus dem Hühnertagebuch vom 18. Juli 2018:

„Ihr könnt euch sicher sein, dass alle Eier anteilmäßig aufgeteilt werden, und dass nicht mal ein Ei bei uns in der Küche landet. Wie gesagt, unsere Hühner bekommen kein Tageslichtprogramm mit dem Ziel, viel zu fressen und wiederum viele Eier zu legen, sondern die meiste Zeit verbringen sie wirklich draußen und scharren. Da nehmen Sie nicht sooooo viel an Nahrung & Eiweiß auf, wie es für eine täglich-eierlegende-Legehenne der Fall wäre. Unsere Hühner dürfen ihr Leben leben, so wie sie es sich umständen entsprechend gestalten können, und das macht nicht nur die Hühner glücklich, sondern hoffentlich auch uns alle.“

Ansonsten lasst die Hühner mit gutem Beispiel vorangehen und genießt das gute, sonnige Wetter. Anbei ein passendes Bild dazu- auch wenn nicht aktuell.

11. Mai ´19

Den letzten Sonntag waren wir am Frühlingsmarkt des Umweltzentrums Fulda. Das Wetter war zu unserem Glück nicht regnerisch, aber kalt war es trotzdem. Wir konnten ein paar Paten die uns schon länger unterstützen auch persönlich kennen lernen.

Am Samstag, den 22.06. von 14 bis 17 Uhr wollen wir bei den Hühnern einen „Tag der offenen Tür“ für Hühnerpaten und Interessierte veranstalten – aber nur, wenn gutes Wetter ist. Falls das Wetter schlecht wird, dann wird es verschoben, worüber ich euch per Newsletter und auf unserer Homepage benachrichtigen werde. Wir wollen es schlicht halten und lediglich Kaffee, etwas Kuchen und Kalt-Getränke anbieten. Über euer Kommen würden wir uns natürlich sehr freuen.

Der Hühnerbande scheint es gut zu gehen- vital und munter, keine Raufereien und immer am Ausschau halten nach uns Futterbringern. Sobald Sie uns sehen, rennen Sie wie die Verrückten an den Eingang, um ja nichts an Essen zu verpassen. Da Sie regelmäßig Quark, Margarine, Karottensalat, Joghurt, eingeweichte Körner oder gekochte Kartoffeln bekommen will kein Huhn zu kurz kommen. Für uns ist dabei das Problem, dass man es nicht allzu einfach hat das Gatter zu betreten ohne ausversehen auf ein Huhn zu treten oder die Tür hinter einem schnell genug schließen zu können- regelrechte Raubtierfütterung 🙂 . Wenn man ihnen aber von außen ein paar Salatköpfe rein schmeißt, dann kann man einzelne Hühner ablenken, was die Gruppe am Eingang ein wenig verkleinert. Sobald man einen Futtertrog auf den Boden stellt hat man seine Ruhe, man muss nur schnell genug Abstand halten, da die Hühner beim Essen gerne die Reste am Schnabel abschütteln- was enorm umher spritzt.

Neuigkeiten bezüglich des neuen Hühnermobils kann ich euch leider keine geben. Da es schon vor einiger Zeit da sein sollte und wir immer weiter vertröstet werden, so will ich keine falschen Hoffnungen schüren und lasse mich überraschen. Natürlich rechnen wir damit, dass es bis zum Tag der offenen Tür auch wirklich da ist.

25. April ´19

Vorletzten Samstag durften wir unsere Hühnerfamilie um 12 Hennen und einen Hahn erweitern. Die Damen und der Herr (beiges Gefieder) waren in einem guten Zustand und haben sich sehr schnell eingelebt. Eine der neuen Damen hat sich von Anfang an raus ins Freie getraut und ist sogar unserem kleinen Streit-Hahn (klein- schwarz-weißes Gefieder mit bauschigen Schwanzfedern) hinterher gejagt. Der restliche Neuzugang hat sich erst ab dem 4.-5. Tag nach Ankunft von alleine raus getraut. Zwei Hennen halten noch immer Stellung im Schutz des Stalls und vergnügen sich dort gemütlich auf den Sitzstangen.

Nun haben wir 4 Hähne. Zuerst haben wir uns Sorgen gemacht, dass es bei den 4 Hähnen und ca. 50 Hennen Probleme unter den Männern gibt. Vor allem wollten wir unseren ältesten Herren (tiefrotes, braunes Gefieder) der bereits mit Schwindelproblemen zu kämpfen hat nicht allzu stark belasten. Wie sich bisher gezeigt hat kommen die Männer aber sehr gut miteinander klar. Selbst der Größte von allen (groß- schwarz-weißes, buschiges Gefieder- Rasse Brahma) ordnet sich dem ältesten unter und ist sehr friedlich.

Auch die Henne aus der Letzten Dezember-Rettung, die noch lange nackig am Po und Rücken war ist nun in die Mauser gekommen. Sie ist kaum noch von den anderen zu unterscheiden. Bei genauem Hinschauen sieht man dass die Federn noch klein und nicht komplett ausgebildet sind, was sich aber schnell ändert. Im Allgemeinen geht es der Hühnerbande sehr gut. Sie genießen die Sonne, es gibt keine Rangeleien untereinander (wie Federpicken) und Sie sind fit und munter. Einen Nieser konnte ich auch nicht mehr vernehmen.

Auch die Legeleistung hat zugenommen- klar haben wir 12 weitere “Legemaschinen“ dazu bekommen- unsere nun 50 Hühner legen ca. 20- 25 Eier / Tag, was ca. 5 Eier pro Patenschaft entspricht. Wenn unsere älteren Damen ihr 2-3 Eier pro Woche legen, dann spricht das für Ihre Gesundheit. Dennoch bekommen Sie noch Ihre Quarkspeise oder Margarine 2-3 x pro Woche.
Am 05.05. sind wir am Frühlingsmarkt des Umweltzentrums vertreten. Vielleicht habt ihr ja Zeit und Lust vorbei zu schauen.

08. April ´19

Leider verzögert sich die Lieferung des Hühnermobils wahrscheinlich wieder um 2-3 Wochen- Probleme mit Zuliefern des Mobilstallbauers etc. An sich hat das Mobil aber einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Unsere Wünsche wurden weitestgehend erfüllt. Durch unseren Besuch konnten wir noch ein paar Änderungen veranlassen. Es ist doch was anderes, wenn man sich alles persönlich anschaut, als es auf Bildern zu sehen.
Das alte Hühnermobil soll auch verkauft werden. Vielleicht kennt ihr ja einen Interessenten dafür ( https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/huehnermobil-mobilstall-moderner-huehnerstall-top-zustand/1036987077-87-4881 ).

Am Samstag haben wir unseren ersten Stand am Antoniusheim Fulda gehabt. Wir konnten interessante Unterhaltungen führen und haben weitestgehend eine positive Rückmeldung bekommen. Wir konnten bisher einen Paten neu dazu gewinnen- was uns sehr gefreut hat.

Die Hühner sind fit und munter. Letzte Woche war das Wetter wieder etwas kälter- da haben Sie sich mehr unter den Unterständen aufgehalten. Doch sobald die Sonne scheint wird fleißig im Gras gescharrt. Wir haben das Mobil im Februar zuletzt umgestellt, da wir davon ausgegangen sind im März den neuen Mobilstall zu erhalten. Nun wird es doch nochmal umgestellt. Diesmal gestaltet es sich etwas schwieriger, da wir das Netz gegen den Habicht überall festgeknotet haben- sodass nirgends ein Eindringen möglich ist. Mit dem neuen Mobil soll das ja alles einfach werden. Dieses Wochenende bekommen wir Neuzugang von ca. 14 Hennen und einem Hahn. Wir hoffen, dass auch die neuen sich gut erholen und in Gruppe einleben. Da mir letzte Woche aufgefallen ist, dass es ein paar Nieser (Schnupfen) unter den Hühnern gab, so haben wir wieder Kräutertees gereicht, Zwiebeln und Knoblauch in einem Wasserschälchen ausgedrückt und Minzöl auf den Sitzstangen verteilt. Als ich am Sonntag wieder ging ist habe ich keinen Nieser mehr wahrgenommen. Hoffentlich bleibt das Wetter nun einigermaßen warm- denn letzte Woche hat es bei uns noch gefroren.
Wir freuen uns auf den Neuzugang und es folgen bald wieder Bilder- spätestens an Ostern.

30. März ´19

Es wird wieder wärmer- was auch den Hühnern gut tut. Sie sind viel öfter draußen am Scharren und sehen viel vitaler aus. Zwei Hennen aus der letzten Novemberrettung sind nicht in die Mauser gekommen und laufen noch mit nackigem Bobbes und Rücken umher.  Die Hühnerbande wird immer bunter- Im Februar haben wir eine neue Henne und einen neuen Hahn adoptiert (schwarze Henne & kleiner, bunter Hahn). Beide haben sich gut eingelebt. Der kleine Hahn hat mich nun erst zum 2. Mal getroffen und versucht mich immer noch in manchen Situationen anzugreifen. Wenn man aber auf ihn zu geht, dann rennt er schnell weg. Der braune Hahn- unser ältester Herr, der letztes Jahr ein wenig schwach auf den Beinen war, kommt gut mit den anderen beiden Hähnen klar. Zwischenzeitig haben wir uns nochmal Sorgen gemacht, da er etwas abgenommen hat- nun legt er aber wieder zu und sieht fit aus. Er ist zwar immer noch manchmal taumelig, aber kann sich dennoch gut behaupten und wird nicht untergebuttert. Der jüngste Hahn, den wir im Dezember von Rettet das Huhn übernommen haben (ein grauer Hahn, der Rasse Brahma) – er ist riesig geworden und sieht prächtig aus. Generell sehen die Damen und Herren gesund und fröhlich aus… und warten alle auf das neue Hühnermobil.

Da wir mit dem neuen Mobilstall Anfang-Mitte März gerechnet haben, so haben wir den Stall seit Januar nicht mehr fort bewegt, sondern die Fläche immer etwas erweitert bzw. verschoben, damit es regelmäßig frisches Grün gibt. Morgen fahren mein Vater und ich Richtung Süden zum Mobilstallbauer. Der Bau hat sich etwas verzögert. Da wir aber nur Bilder gesehen haben, wollen wir ihn nochmal vor Auslieferung anschauen- evtl. kann man noch Feinheiten nachbessern. Der Stall soll wahrscheinlich die kommende Woche ausgeliefert werden. Wir rechnen spätestens in der 2. Aprilwoche damit und hoffen das die Rechnung auf geht. Dann werden alle Hühner umquartiert und der ältere Mobilstall steht zum Verkauf bereit.

Am 06.04. sind wir mit einem kleinen Stand am Frühlingsmarkt vom Antoniusheim vertreten und stellen dort unser Projekt vor. Wir hoffen weitere Paten für unsere Hühner gewinnen zu können, denn am 13.04. wollen wir weitere Hühner von Rettet das Huhn adoptieren- bis dahin muss dann auch unser neuer Mobilstall da sein.

Drückt uns die Daumen das alles klappt und schaut doch am Antoniusheim vorbei.

17. Februar ´19

Langsam werden die Tage wieder sonniger, was auch den Hühnern gut tut. Sobald die Sonne raus kommt, sind die Hühner auch draußen und scharren umher.
Der Hahn, der beim letzten update noch etwas schwer auf den Beinen war hat sich soweit auch gut erholt. Nach 2 Wochen in „Einzel-Quarantäne“ haben wir ihn wieder zu den Hühnern gelassen. Zuerst ist er ab und zu in die Schieflage gekommen, konnte sich dennoch gut unter den Damen beweisen. Auch jetzt sieht man noch, dass er manchmal ins Wanken kommt- dennoch finden wir, dass er unter den Hühnern besser aufgehoben ist und er sehr gut zurecht kommt.
Vor ein paar Tagen haben wir einen neue Henne und einen neuen Hahn adoptiert, die in der Nachbarschaft aufgrund des Alters abgegeben wurden- beide haben sich gleich gut angepasst und kommen gut klar. Langsam legen die Damen auch etwas mehr Eier, aber weiterhin bekommen Sie regelmäßig Vitamine und weitere Zusatzpräparate, um die Kälte gut zu überstehen.

20. Januar ´19

Alles gute im neuen Jahr!

Die Hühnerbande hat die Feiertage auch gut überstanden. Wir hatten Ende des Jahres mal wieder ein Problem mit dem Habicht. Das Netz war wohl an einer Stelle nicht komplett geschlossen, sodass er sich an unserem Perlhahn vergangen hat. Dabei sind auch 2 Hennen in der Folgenacht umgekommen. Diese waren gerade erst aus der Rettung zu uns gekommen. Sie haben wohl den Schock nicht verkraften können. Anschließend haben wir das Mobil nochmal umgestellt und ein Netz komplett verspannt- sodass wirklich kein Habicht mehr irgendwo durchkommt. Da die Netze sich mit der Zeit verschieben (auch durch Feuchtigkeit, Wind etc.) haben wir sie richtig fest verspannt und festgebunden an Mobilstall, Zaun und Unterständen. Da es sehr schwer war und es sehr lange gedauert hat das Netz stabil zu verspannen werden wir das Mobil erst umstellen, wenn der neue Stall eintrifft. Bei den neuen Stall haben wir uns ein anderes System ausgedacht, beidem das Netzspannen einfacher werden soll. Aber im Moment gehen die Hühner nur wenig raus- sodass die Grasfläche auch nicht allzu genutzt wird.

Die Kälte macht den Hühnern schwer zu schaffen. Sie kommen nur raus, wenn wir am Gelände sind und dann flüchten sie sich gleich in die Windgesicherten Sandbäder um zu beobachten, was wir so machen. Sie Sandbäder sind dann bis auf den letzten Zentimeter besetzt- sehr witzig anzusehen. Der Großteil der neuen Hühner aus der Dezember-Rettung hat bereits ein neues Federkleid- nur eine der Damen läuft noch mit kahlem Rücken umher. Die Hühner bekommen 1 x täglich Kräutertee in den Stall gestellt und weitere Vitamine, sodass vor allem der Neuzugang den Winter gut übersteht. Einer unserer Hähne war nach der Habichtattacke etwas kränklich. Er ist immer umgefallen bzw. konnte garnicht erst richtig stehen. Wir haben ihn alleine in unseren Stall beim Haus getan, ihm Vitamine gegeben, den Tierarzt drüber schauen lassen und nach 2 Wochen durfte er wieder zu den anderen. Er ist noch immer etwas wacklig auf den Beinen aber kann sich gut unter den Damen behaupten.

Im Moment legen unsere Damen nicht sehr viele Eier. Bitte habt Verständnis dafür, dass die Damen auch eine Pause brauchen und ihre Energie zu recht in ihre Gesundheit stecken dürfen.

26. Dezember ´18

… Diese Woche wird es leider keine Eier geben!
Die Hühner legen im Moment sehr schlecht- im Moment würden es 2 Eier pro Pate geben. Daher werden wir für die nächste Abholung die Eier von dieser und nächster Woche zusammen abgeben. Somit gibt es morgen (Donnerstag), den 27.12. in Fulda und Sonntag, den 30.12. keine Eier.

Letzte Woche hatten wir auch 2 Todesfälle- eine davon haben wir eingefroren um zu sehen an was die Henne gestorben ist. An sich sind die Hühner aber nicht auffällig. Sie bekommen weiterhin Vitaminzusätze, Mineralien, Tee und Margarine. Sie sehen vital, gesund und aufgeweckt aus. Wir vermuten einfach, dass es das Nasskalte Wetter ist und die Umstellung durch den Neuzugang von 13 Hennen. Denn zum einen sind es verschiedene, neue Stallkeime die aufeinander treffen, zum anderen muss die Pickordnung neu hergestellt werden. Wir geben Ihnen regelmäßig Knoblauch- und Zwiebeltee, sowie ein natürliches Zusatzpräparat welches bei Darmbeschwerden, ernährungsbedingten Mängeln oder Fütterungswechsel angewendet wird. Laut Geflügelzüchtern sei kein Grund zu Besorgnis, da es bei dem jetzt nasskalten Wetter (auch durch den sehr heißen Sommer) so zu erwarten sei. Wir hoffen, dass unsere Damen sich gut erholen !

Ich wünsche euch noch frohe Feiertage und einen guten Rutsch!

14. Dezember ´18

Das Jahr ist fast vorüber. Die neuen Hühnerdamen haben die erste Zeit gut überstanden. Die Federkleider der Meisten sind zum großen Teil erneuert. Wir haben auch einen Neuzugang bekommen- einen Rassehahn- Rasse Brahma, von Rettet das Huhn. Wir hatten ja bereits seit ca. einem halben Jahr einen Brahma Hahn in Grau- komischerweise ist er vor wenigen Tagen einfach verschwunden. Keine Federn oder eindeutige Spuren von seinem Verschwinden (z.B. Habicht). Mein Vater vermutet, dass er gestohlen wurde- denn er hat wohl Motorradähnliche Spuren Richtung Hühner gesehen. Der neue Hahn lebt sich gut ein und kommt gut mit unserem älteren Hahn klar- keine Raufereien. Eine unserer älteren Damen, die Aufgrund von Fußproblemen in „der Pflege“ war ist wieder zurückgekommen. Sie ist sehr aufgeweckt und macht einen auf großen Boss. Selbst den Hähnen macht sie hinterher um Ihren Rang zu klären- sehr selbstbewusst. Weil wir uns ein bisschen Sorgen um die Hühnergesundheit machen, geben wir der kompletten Bande nun noch ein paar extra Präparate auf natürlicher Basis. Die sehr geringe Eierlegeleistung macht uns stutzig- dass nicht rund um die Uhr Eier gelegt werden können ist uns klar, aber wenigsten 2-3 Eier die Woche sollte ein älteres, gesundes Huhn legen. Sie bekommen nun natürliche Futterzusatzmittel, die das Huhn stärken sollen. Mal sehen ob es was ändert.

26. November ´18

… letzten Samstagabend (17.11.) haben wir 13 neue Hennen über „Rettet das Huhn“ adoptiert. Zur Zeit haben wir 46 Hennen und 2 Hähne. Wie bei unserer letzten Rettung, trauen sich nur wenige der Neulinge raus. 2 Hennen sind gleich am 3. Tag auf Entdeckungstour draußen gewesen. Gestern waren es bereits 3.

An manchen Stellen (z.B. Hals und Po) fehlen die Federn komplett. Aber innerhalb dieser einen Woche haben Sie sich recht gut erholt. Leider habe ich keine Bilder direkt nach Rettung machen können, sondern nur von gestern. Man sieht, das bereits schon viele Federn nachgewachsen sind- das ging richtig schnell. Wenn man genau hin schaut sieht man, dass die neuen Federn um einiges dunkler sind als die darunter liegenden helleren Federn. Auch sieht man ganz viele neue Federansätze wachsen- toll. Die 2 Hennen die schon länger draußen herum laufen, die haben schon am meisten Federkleid. Interessant, wie das alles zusammenhängt.

Bei Ankunft haben wir Sie gleich mal mit Kieselgur gegen Milben eingepudert und geben der Hühnerbande nun bei dem kalten Wetter täglich Brennesseltee zum Trinken. Auch bekommen Sie jetzt öfter Margarine und ein Vitaminpräparat- da vor allem die 13 neuen Hühner das jetzt brauchen. Der Großteil unserer älteren Damen hat die Mauser bereits hinter sich- was durch ein schönes, neues, flauschiges Federkleid zu sehen ist. Der Habicht hat sich länger nicht blicken lassen, jedoch werden wir weiterhin Netze aufstellen etc.

Ein Hühnermobil, welches unseren Vorstellungen entspricht soll das jetzige ablösen und wird wohl Anfang nächsten Jahres angeliefert. Keine Sorge, der Beitrag für die Patenschaft bleibt bei dem selben Betrag wie zuvor. Das neue Hühnermobil soll einen Kaltscharrraum haben, was den Hühnern bei Stallpflicht (z.B. wenn wieder die Gefahr auf Ansteckung der Geflügelpest kursiert) den Aufenthalt angenehmer gestalten soll. Es soll mehr Platz für weitere gerettete Hühner bieten und eine Nippeltränke soll sauberes trinken rund um die Uhr ermöglichen. Zurzeit merken wir, dass wir mindestens 2 mal-täglich das Wasser in der Auffangschale austauschen müssen- was bei einer 50 l Tränke viel Arbeit und Panscherei mit sich bringt. Vor allem im Winter ist es problematisch, da die Hühner beide Tränken im Stall zur Verfügung haben, denn draußen gefriert es – aber dafür gibt es nun 1 mal täglich Tee. Sie bringen mit ihren dreckigen Schnäbeln direkt den Dreck ins Wasser und im Winter ist es draußen allgemein matschiger, was wiederrum mehr Dreck in Tränken im Stall bringt. Im Stall fällt auch das Streu schneller ins Wasser etc. Dreckiges Wasser trinkt keiner gerne, auch die Hühner nicht, das hat wiederrum Auswirkung auf Gesundheit und auch Legeleistung ;-).

Mehr Hennen aufzunehmen ist erst geplant, wenn es auch mehr Paten gibt. Zur Zeit gibt es 4 Eier pro Woche.

14. Oktober ´18

Der Hühnerbande geht es soweit gut. Ein Teil der Hühnis haben die Mauser bereits überstanden, der andere Teil ist noch mitten drin. Die neuen Hühner trauen sich auch schon raus, ihr Federkleid ist noch schön voll, da sie noch nicht so alt sind. Im Vergleich haben die neuen Hühner einen kleinen und sehr blassen Kamm- starke, gesunde Hühner haben einen tief-roten Kamm. Die Neulinge haben gleich am ersten Tag wieder in den Stall abends gefunden und gleich in die Legenester gelegt. Sie müssen sich noch unter den alten Hennen beweisen und klären auf welchem Rang sie innerhalb der Pickordnung stehen. Im November werden wir vermutlich nochmals ein paar ältere Hennen von „Rettet das Huhn“ übernehmen. Der Auslauf ist zum großen Teil eingezäunt- das ist zwar sehr viel Arbeit bei jedem Umstellen, aber hat sich bisher gegen den Habicht bewährt. Die Milben sind unter Kontrolle und der Großteil ist durch die Mauser durch- jetzt gibt es auch wieder mehr Eier.

28.  September´18

Den Hühnis geht es sehr gut. Milben und Habicht machen keine Probleme mehr. Langsam beginnt die Mauserzeit- Federn erneuern sich, die Legeleistung lässt nach, der Kamm wird blasser. Wir geben Ihnen Zusatzpräparate, damit sie diese Zeit gut überbrücken.

14. September´18

… wir haben seit letzter Woche den Milbenbefall unter Kontrolle gebracht. Es ist ein großer Unterschied, wie sich die Hühner verhalten- sie sind nun um einiges aktiver. Wir haben es mit natürlichen Produkten wie ätherischen Ölen und Knoblauchsaft ausprobiert, Kieselgur überall und ständig appliziert- aber das hat nicht wirklich geholfen. Das jetzige Präparat ist zwar auch nicht allzu  „giftig“ für das Huhn ist und theoretisch hätte man die Eier der Hühner nutzen dürfen- aber zur Sicherheit haben wir die Eier von 3 Tagen aussortiert. Zurzeit gab es sowieso nicht allzu viele Eier (ca. 3 Stück pro Patenschaft), aber uns war die Sicherheit dann doch wichtiger. Die Hühner sahen gleich am selben Tag wie ausgetauscht aus. Vorher war es mir einfach nicht klar, welchen Einfluss die Milben auf die Hühner haben. Nun sind die Hühner viel lebendiger und aktiver. Dieses Wochenende werden wir die Hühner nochmal behandeln. Nun sollte Schluss sein mit Milben. Vor der erfolgreichen Behandlung haben wir leider auch 4 Hühner verloren. Es ist nicht klar, dass es genau an den Milben lag. Da wir auch schon sehr alte Hühner haben- kann das auch daran liegen.

Des Weiteren fängt jetzt langsam die Mauserzeit an. Federn erneuern sich, alte Federn fallen aus. Auch das hat Einfluss auf die Legeleistung. Weiterhin geben wir Margarine und Vitaminpräparate. Im November werden wir neue Hühner von Rettet das Huhn aus der Eierproduktionsindustrie retten. Wir werden unser Hühnermobil soweit auffüllen, wie es die gesetzlichen Vorlagen zulassen- es werden 10 – 15 neue Hühner dazu kommen.

06. August´18

…, der Greifvogel hat sich nicht mehr an die Hühner getraut- auch wenn wir nur 3 /4 des Geländes übernetzt haben. Das macht uns schon sehr froh. Aber leider ist der Milbenbefall der Hühner doch schon so hoch, das die normalen Präparate wie Kieselgur-Bad nicht mehr helfen. Eine befreundete Tiertherapeutin und liebevolle Hühnerhalterin hilft uns bei der Bekämpfung der Milbe- wir versuchen es weiterhin erst einmal noch mit natürlicheren Mitteln und hoffen dass es die bößen Milben etwas eindämmt. Da die Milben sich vom Blut der Hühner ernähren erklärt das auch noch die Legeflaute. Wir haben schon immer mal das Federkleid der Hühner untersucht und wenn wir etwas Befall fanden (was normal ist), dann haben wir die Nester und Bäder und selbstgemachten Hühner-Loch-Erdbäder mit mehr Kieselgur eingestreut. Das hat zu Anfang auch gut geholfen, denn der Kieselgur reißt den Panzer der Milben auf, so dass diese quasi austrocknen- arme Milben, aber irgendwo muss man doch Abstriche machen. Durch die so hohen Temperaturen ist die Milbenpopulation regelrecht explodiert- wenn man die Hühner auf den Arm nimmt, dann krabbeln da auch Milben. Und es kann sogar dazu kommen, dass Hühner bei zu hohem Befall sterben können- sie werden blutleer gesaugt. Die Hühner sehen an sich eigentlich ganz gut aus, nur dass Sie jetzt ständig am Baden in ihren eigenen selbst angelegten Erdlöchern sind- das ist echt auffällig. Nun ja- wir versuchen unser bestes zu geben und werden euch auf dem Laufenden halten. Drückt uns die Daumen, dass die Hühner bald wieder Milbenfrei sind.

26. Juli´18

Seit meinem letzten Newsletter hatten wir keine Verluste mehr wegen des Greifvogels. Gesichtet haben wir ihn auch nicht mehr. Im Moment sind 2/3 des Geländes eingenetzt. Haben aber noch Netz, um das komplette Gelände einzäunen zu können.

Wir haben beim letzten Mal unseren 2. Araucaner-Hahn an den Greifvogel verloren. Nun gibt es nur den Brahma Hahn- mit Perlhahn als Begleiter-, die sich um die 48 Hühner-Damen kümmern. Wie die meisten bereits bemerkt haben, so legen ein Teil der Neuzugänge auch grüne Eier. Erst vor wenigen Wochen haben wir von der Nachbarschaft 5 Hennen retten können, die nun auch schon ca. 1,5 Jahre alt sind. Unsere Hühnerbande ist nun bunt gemischt. Generell sehen die Hennen und Hähne wunderbar aus. Zwei der Hennen von der „Rettet das Huhn“-Rettung im Dezember haben noch einen nackigen Schwanz- denn dort sind die Federn abgebrochen und werden erst bei der nächsten Mauser erneuert. Die Hühner verbringen die meiste Zeit im Schatten, entweder unterm Hühnermobil oder unter den Unterständen- dort Baden sie sich auch am liebsten im Dreck. Die Sandbäder benutzen Sie nur ab und zu- wahrscheinlich zu warm in den Sandbädern. Beim nächsten Mal, wenn wir wieder umstellen, werden wir die Sandbäder unter die Unterstände stellen- mal sehen, ob sie dann eher rein gehen wollen.

Drückt uns die Daumen.

18. Juli´18

…, ihr habt euch sicherlich gewundert, dass es schon länger kein Newsletter mehr gab. Eigentlich gab es nichts neues zu berichten.
Es lief alles gut…. bis vor ca. 1 Woche, denn wir hatten wieder einen Greifvogelangriff !

Nach so langer Ruhe, haben wir uns fast sicher gefühlt- hatten kein komisches Gefühl mehr, wenn wir die Hühner besucht haben… aber zu früh gefreut. Er war innerhalb 1 Woche fast täglich da… Wir haben jeden Tag etwas geändert. Zunächst haben wir ¾ des Geländes richtig gut mit Netz überspannt, sodass nur noch an dem Teil wo die Unterstände waren ein Eindringen möglich war…. Und ja, am gleichen Tag kam er noch abends vorbei – er hat direkt unter dem Netz gejagt, was auch extra niedrig hängt- er hat sich nicht beirren lassen. Nun ja, da es mit den Spiegelnden-Kugeln die letzte Zeit so gut lief (jetzt hat er wohl gemerkt, dass von diesen keine Gefahr ausgeht)- so haben wir Spiegel verteilt und 2 menschenechte Vogelscheuchen gebaut…. Auch das hat nichts gebracht- am nächsten Tag war er wieder da. Wir haben das Hühnermobil umgestellt, unter die Fläche mit den vielen Bäumen, wo er sich bisher noch nicht hin getraut hat- aber auch da war er am nächsten Tag wieder zu besuch. Da er bis auf einmal (meistens, wenn wir früh morgens längere Zeit am Hühnermobil aktiv waren) immer schon früh morgens zugeschlagen hat, haben wir die Hühner früh morgens noch drin gelassen, sodass sie erst um 8 raus kommen- bei unserem ersten besuch- und nicht um 6, wenn es schon ganz hell ist. Das hat nun etwas geholfen- sprich seit 2 Tagen war er nicht mehr da. Jedoch, wird dieses schlaue Tier sich davon auch nicht beirren lassen und wir werden das komplette Gelände einzäunen müssen. Netze sind bestellt und Ständer schon gebaut. Spätestens morgen wird das Gelände komplett eingenetzt sein- Hochsicherheitstrakt.

Es tut mir leid, euch diese Nachrichten mitzuteilen. Ich hoffe Ihr habt Verständnis dafür, dass wir unser Bestes tun, dass die Hühner geschützt sind.

Durch diese Stresssituation legen die Hühner auch nicht so viele Eier, daher bitte nicht wundern, wenn es diese Woche nur 3 Eier werden. Ihr könnt euch sicher sein, dass alle Eier anteilmäßig aufgeteilt werden, und dass nicht mal ein Ei bei uns in der Küche landet. Wie gesagt, unsere Hühner bekommen kein Tageslichtprogramm mit dem Ziel, viel zu fressen und wiederum viele Eier zu legen, sondern die meiste Zeit verbringen sie wirklich draußen und scharren. Da nehmen Sie nicht sooooo viel an Nahrung & Eiweiß auf, wie es für eine täglich-eierlegende-Legehenne der Fall wäre. Unsere Hühner dürfen ihr Leben leben, so wie sie es sich umständen entsprechend gestalten können, und das macht nicht nur die Hühner glücklich, sondern hoffentlich auch uns alle 🙂 .

Ich halte euch auf dem Laufenden.

29. Mai´18

Gestern früh morgens haben wir das Hühnermobil wieder umgestellt. Diese Stelle ist leider nicht so geschützt von Bäumen, wie die vorherige. Wir haben wieder die Unterstände nah an das Mobil gestellt und Netze gespannt, um einer Greifvogelattacke entgegen zu wirken. Bisher kein Besuch mehr vom Rotmilan. Wir hoffen, dass es so bleibt. Zurzeit legen die Hühner nur wenige Eier. Unsere ca. 50 Hühner legen ca. 12-16 Eier pro Tag, was 3-5 Eiern pro Pate entspricht. Zuerst haben wir uns Sorgen gemacht, dass den Hühnis etwas fehlt, aber andere Hühnerhalter haben uns gesagt, dass es um die Zeit der Holunderblüte immer eine solche Legeflaute gibt. Daher bitten wir um Verständnis, wenn es jetzt erstmals nur wenige Eier gibt. Den Hühnern scheint es gut zu gehen, wir pudern fleißig, da viele gerade Probleme mit der Milbe haben- die Hühner nehmen auch das Sandbad gerne in Anspruch und suhlen sich. Schnupfen hat keine mehr, das Minzöl hat wohl geholfen. Auch die Grasmilbe hat sich verabschiedet, die Beinchen sind schön glatt und nicht mehr so schuppig-Dino-artig. Sie sind fleißig am wühlen und aufmerksam. Sobald ein Rabe oder großerer Schatten vorbei fliegt, dann rennen alle in den Unterstand oder unters Mobil. Sobald sie uns kommen sehen, rennen Sie auf den Zaun zu und man muss aufpassen, dass man auf keine drauf tritt, da sie so an einem kleben. Kommt gerne vorbei und schaut euch die Hühnerbande an.

04. Mai´18

Es gab keinen weiteren Greifvogelangriff seit dem letzten Eintrag! Darüber sind wir sehr froh. Wir haben die Hühner unter die Bäume gestellt- Unterstände, Sandbäder alles näher beieinander. Zudem hat einer der Paten 2 Habicht-Abwehrkugeln mitgebracht. Diese sehen aus wie große Christbaumkugeln in Silber auf einem Stock- sie sollen bewirken, dass sich der Greifvogel (bei uns wahrscheinlich der Rotmilan) vor seinem eigenen Spiegelbild erschreckt. Die Kugeln werden immer mal umgesetzt. Zudem haben wir uns 2 große Netze bestellt und wenn wir die Hühner beim nächsten Mal wieder Umstellen, werden diese auf der freien Fläche nochmal Schutz geben. Wir hoffen, dass es weiterhin so gut klappt. Als letzte Lösung müssen wir das Gelände komplett einzäunen, was sehr aufwändig sein wird. Aber drückt uns die Daumen, das es weiterhin so gut läuft.

Nun zu den Hühnis. Ein paar von den weißen Hühnis haben etwas Befall vom Federling- nun haben wir die 2 Sandbäder mit mehr Kieselgur eingestreut, was dagegen helfen soll. 2 Damen haben einen kleinen Schnupfen, daher bekommen Sie etwas Minzöl ins Wasser. Auch haben wir bemerkt, dass einige Kalkbeine haben, die Füße sind dann so stark Schuppig- Dino-artig. Dort wird auch ein Öl drauf gesprüht, um die Grasmilben (die sich unter den Schuppen befinden) zu vernichten. Letztes Wochenende haben wir abends jedes Huhn inspiziert und mit Kieselgur oder Öl gegen Kalkbeine eingepudert bzw. eingesprüht. Abends sitzen alle ruhig auf den Stangen, da geht das ganz gut. Zudem haben wir mal alle durchgecheckt, ob etwas auffälliges zu sehen ist. Ansonsten sehen die Damen richtig gut aus- auch die aus der Rettung. Sie haben ein schönes volles, glänzendes Federkleid und der Kamm ist Tiefrot und klein- was für gesunde Hühner spricht. 2 Damen haben noch abgebrochene Schwanzfeder, aber bis zur nächsten Mauser wird sich da nichts tun. Sie bekommen noch einmal wöchentlich Margarine und Vitamine. Was uns besonders aufgefallen ist, ist wie zahm alle geworden sind. Wenn man jetzt vorbei schaut, dann rennen alle gleich zum Zaun und wenn man rein geht, muss man sehr vorsichtig sein, dass man auf keinen tritt, da sie sich so um einen Tummeln. Viele lassen sich auch problemlos streicheln, vor allem wenn es Margarine gibt. Zu Anfang sind die neuen Hühner aus der Rettung einem immer sehr fern geblieben- selbst wenn es essen gab, dann haben Sie sich ein Stück Salat geschnappt und sind ganz weit weg gerannt, um es in Ruhe zu verschlingen. Sehr schön, so eine positive Wendung mitzubekommen. Vielen Dank an die Paten, dass ihr uns das Ermöglicht. Wir haben zwar erst 30 von 50 möglichen Patenschaften, aber selbst damit lässt sich ein Teil finanzieren. Vielen Dank!

21. April´18

Abholstelle in Fulda:
Wie die Abholer in Fulda mitbekommen haben, gibt es seit einigen Wochen eine 2. Holzbox, da der Platz immer enger wurde. In die Boxen werden Schachteln der Paten mit dem VORNAME A-L bzw. M-Z eingeordnet. Beide Boxen haben denselben Code. Also falls Sie Ihre persönliche Mehrwegschachtel nicht finden sollten, dann bitte schauen Sie in die andere Box. Die Schachteln sind nach VORNAME einsortiert, ich bitte um Rücksicht, wenn wir uns vertun. 🙂 Nochmal zur Erinnerung, wenn ihr bis zur nächsten Bestückung der Eierdepots (Giesel= Sonntags ca. 10 Uhr, Fulda= Donnerstags ca. 15 Uhr) eure Eier nicht holt, dann werden diese unter den Paten aufgeteilt. Aber ihr könnt mir gerne vorher eine Benachrichtigung schreiben (am besten per Mail), falls ihr es einmal nicht geschafft habt und ihr bei der nächsten Abholung doch noch die Eier der verpassten Woche mitnehmen möchtet. Garkein Problem, nur das wir besser planen können und kein Ei schlecht wird. Danke 🙂

Nun zu der Hühnerbande:
Traurige Nachrichten, die letzte Woche hat der Habicht 3 Hühner und 2 Hähne getötet. Neben 3 Hennen hat er einen unserer Araucaner Hähne und einen Perlhahn getötet. Heute hat er den Perlhahn getötet. Wir haben uns diese Woche sehr lange und oft am Mobil aufgehalten, aber selbst wenn man nur eine halbe Stunde weg ist, schlägt er zu. Heute Abend wär ich noch um 20 Uhr dort. Als wir um 21 Uhr da waren, ist er gerade noch weg geflogen und der Perlhahn war tot. Am ganzen Gelände lagen Federn. Der Perlhahn ist mindestens 4 mal schwerer und größer und 20 mal lauter als ein Hahn/Henne, dennoch hat er zugeschlagen, die Hühnerklappen gehen um kurz vor 21 Uhr zu und die Perlhähne gehen immer als letzte ins Mobil. Wir wissen kaum noch weiter, so viele Verluste in einer Woche. Davor war Ruhe. Morgen stellen wir das Mobil wieder um, direkt unter die großen Apfelbäume am Hang, die Unterstände, unter denen sich die Hühner gerne aufhalten, stellen wir ganz Nahe an das Mobil, und den Zaun grenzen wir mehr ein….. Vielleicht hilft es etwas.. Hoffentlich. Nun zu den schönen Neuigkeiten: Letzte Woche haben wir Neuzugang von einem Brahma Hahn und einer Henne bekommen, zudem 10 neue Hennen verschiedener Rassen. Die 10 Hennen wurden uns geschenkt, die 2 Brahma haben wir gekauft, da der Züchter sie los werden wollte und wir uns über farbenfrohen Neuzugang freuen. Die zwei Brahma laufen draußen gemütlich umher, von den 10 neuen Hennen trauen sich nur 2 regelmäßig raus, die anderen gehen nach dem Schmaus wieder schnell ins Mobil. Drückt uns die Daumen, dass der Habicht unsere Hühnerbande verschont. Die einzige Möglichkeit wäre evtl. noch ein „Kampfhahn“- allerdings wissen wir nicht, wie er auf die beiden Hähne reagiert. Oder sogar ein Hütehund… aber mit der Ausbildung eines solchen kennen wir uns auch nicht aus. Leider nicht so einfach, aber wir hoffen, dass Bäume und Unterstände genug Schutz bieten.

29. März´18

Die Hühner sehen gut erholt aus. Bei einem Huhn aus der Rettung sind noch immer viele kahle Stellen zu sehen, aber neue Kiele sprießen langsam nach. Ein paar Hühner hatten gerupfte Schwanzfedern mit noch blutige stellen. Nun haben wir Silberspray (wirkt u.a. desinfizierend) auf blutige Ansätze gesprüht, sowie auf noch nackige Stellen- damit die Hühner nicht in Versuchung kommen weiter zu picken, für “leckeres Blut“. Seither keiner blutigen Stellen mehr zu sehen 🙂 . Ein Sandbad, sowie ein weiches Miscanthus-Dinkelspelz-Staubbad werden noch zu Ostern fertig gestellt. Zurzeit legen unsere ca. 50 Hühner ungefähr 20-25 Eier am Tag. Sie bekommen noch 1x wöchentlich ein Vitaminpräparat und 2x wöchentlich Margarine.

26. Februar´18

Dieses Wochenende habe ich neue Bilder von unserer Hühnerbande schießen können. Soweit scheinen sie sich gut erholt zu haben, das Federpicken ist allerdings noch immer sichtbar. Zurzeit ist es auch sehr kalt, sodass sie sich kaum raus trauen. Wir versuchen bewusst einige nach draußen zu locken, wenn wir Salat draußen und drinnen verfüttern. Auch gab es dieses Wochenende wieder Margarine und ein Vitaminpräparat. Die Perlhähne sind nicht mehr allzu scheu- sie gehen zwar noch weg, wenn man ihnen zu nah kommt, aber sie erschrecken nicht mehr so extrem und rennen wie die Verrückten umher. Es werden täglich mehr Eier- im Moment ca. 17 Eier pro Tag, was im Moment 5-6 Eier pro Pate entspricht (bei 22 Eier-abnehmenden Patenschaften). Soweit läuft alles ganz gut mit der Eierabholung. In Giesel müssen die Eier zurzeit drinnen gelagert werden, da draußen (selbst bei isoliertem Kühlschrank) die Eier auffrieren. Wir hoffen, dass es bald wärmer wird, sodass die Hühner den Großteil Ihrer Zeit auch wieder draußen verbringen.
Das Gras um das Mobil ist weitesgehend verschwunden. Wenn es wärmer wird, sodass man auch die Zaunpfähle wieder in den Boden bekommt, wird es umgestellt.

12. Februar´18

Wie den Paten bereits bekannt gegeben wurde, kann die Abholung in Fulda bei Edeka Schwan diese Woche beginnen. Wir freuen uns neue Paten aus Fulda zu unseren Paten zählen zu dürfen. Wir haben jetzt 22 offizielle Patenschaften.

Den Hühnern geht es soweit gut. Die neuen Hühner haben sich gut erholt, ihr neues Federkleid lässt sie kaum noch von den anderen unterscheiden. Der Kamm der Neulinge ist immer noch um einiges heller, als der unserer älteren Damen (ein Zeichen für die Mauser). Der zweite Unterstand wurde auch am Samstag bei starkem Bodenfrost auf das Gelände gesetzt. Unsere 58 Hühner legen ca. 12 Eier täglich, was auf die regelmäßig-Eierabholenden- Paten gerechnet ca. 5 Eier pro Patenschaft entspricht. Sie bekommen Margarine und noch immer Vitamine als Ergänzung während der Mauser.

Neues vom Habicht:
Als mein Vater am Sonntagmittag bei den Hühnern war, ist der Habicht vorbei gekommen. Unfassbar- mein Vater ist gerade den Zaun abgelaufen, um zu schauen, dass auch überall genug Strom durchläuft, als die Hühner total unruhig wurden und alle 4 Hähne laut schrien (ich war zufällig am Telefon). Als er zum Mobil lief um zu schauen, was los ist hat er den Habicht noch gesehen, wie er mit einem Huhn wegfliegen wollte. Der Habicht ist anscheinend nicht schnell genug hoch gekommen, denn das Huhn hat kurz im Zaun gehangen. Die letzten Male hat er das Huhn direkt im Gelände neben dem Mobil ausgenommen und liegen gelassen. Dieses Mal wollte er es anscheinend mitnehmen, um vielleicht ungestört zu sein. Dem Huhn ist jedenfalls nichts passiert. Es sah nicht mal so aus, dass es ein Stromschlag abbekommen hat, da es nur ganz kurz im Zaun gesteckt hat. Daraufhin sind alle Hühner ins geschützte Mobil, sie standen vor den Klappen Schlange um schnellst möglichst rein zu kommen. Wir sind froh, dass nichts passiert ist. Mehr Möglichkeiten sehen wir leider nicht, um den Habicht fern zu halten… Hoffentlich entwickeln sich die Hähne bald zu guten Alarmanlagen und Beschützer der Herde.

03. Februar´18

Heute war sehr wechselhaftes Wetter- Sonnenschein und Schnee. Wir haben der Hühnerbande heute wieder Margarine, Joghurt und frischen Salat gebracht. Sie haben sich gut erholt. Die zwei Perlhähne scheinen sich gut eingelebt zu haben. Noch sieht man, dass sich die Hühner gegenseitig ab und zu picken, allerdings um einiges weniger als vorher. Die Neulinge haben sich sehr erholt. Der Großteil hat schon viele neue Federn. Heute hatten wir leider wieder Besuch vom Habicht, er hat sich eine unserer braunen älteren Damen vorgenommen. Der zweite Unterstand ist schon fertig, leider ist es noch zu nass um ihn dort aufzustellen. Wir haben leider keine andere Lösung außer die Aufmerksamkeit der Perlhähne, die Alarm schlagen würden und weniger offenen Landeraum durch den zweiten Unterstand. Die Perlhähne müssen sich wahrscheinlich auch erst mal etwas eingewöhnen, um sich unter den Hühnern behaupten zu können und dann ihre Aufgabe zu erfüllen. Die Verteilerstelle in Fulda verzögert sich weiterhin, morgen haben wir Besuch, um die möglichen Räumlichkeiten zu kontrollieren. Vielen Dank für die wundervollen Bilder, die einer unserer Paten für uns gemacht hat.

29. Januar´18

Am Samstag hatten wir Besuch vom Habicht. Das war das zweite mal und das zweite Huhn ist ihm zum Opfer gefallen. Er hat sich wieder an einem weißen Huhn von unseren älteren, erholten Damen bedient. Auch der Unterstand hat somit nichts geholfen. Der zweite Unterstand wird dennoch hingestellt, damit die Hühner ein Sonnenschutz haben.

Wir haben viel im Internet über den Habicht gelesen und von erfahrenen Hühnerzüchtern beraten lassen. Zunächst dachten wir an einen Shamo Kapfhahn, allerdings sind die Züchtungen da unterschiedlich und man kann sich nicht sicher sein, ob sie mutig, beschützend oder einfach nur schön sind. Nach längerem lesen sind wir über Perlhühner gestolpert.
Wir haben uns für 2 Perlhähne entschieden. Perlhähne sind allgemein dafür bekannt gute Alarmanlagen zu sein, einige unserer Bekannten schwören auch auf diese.
Heute holt Josef zwei Hahne in der Nähe von Dresden. Diese Hähne sollten in der Gefriertruhe landen, und daher sahen wir dies als gute Möglichkeit weitere Tiere zu retten, um ihnen ein langes Leben zu ermöglichen.

Wir hoffen, dass sie sich gut einleben. Am Wochenende mache ich Bilder von den zwei Perlhahn-Neulingen für euch.

27. Januar´18

Fast alle Hühner sind nun regelmäßig draußen. Auch die Neulinge wühlen sich draußen durch die Wiese. Es kommt einem auch viel entspannter vor, wahrscheinlich weil sie sich draußen eher aus dem Weg gehen können. Heute haben Sie nochmal Margarine bekommen, die Vitamine bekommen Sie noch weitere 3 Wochen. Einige neue Hühner haben schon enorm viele neue Federn bekommen. Wow. Wie schnell das geht?! Wunderschön.

23. Januar´18

Seit 5 Tagen haben die Hühner jetzt einen der Unterstände am Gelände stehen. Sie trauen sich richtig raus und verbringen auch mal ihre Zeit am ganzen Gelände- aber leider ist es noch etwas kalt und im warmen Hüttchen ist es gemütlicher. Der zweite Unterstand ist in Arbeit.
Am vergangenem Wochenende haben wir einige unserer Paten kennenlernen dürfen und sie konnte unsere Hühnis kennenlernen. Ich hoffe euch hat es allen gut gefallen :-).

Nach längerem Beobachten haben wir bemerkt, dass auch unsere älteren Damen ganz schön grob mit den Neulingen umgehen. Sie picken und verschlingen die frisch gesprossenen Federn bei den neuen Hühnis. Evtl. liegt es an Vitaminmangel- daher haben wir neben dem Vitaminpräparat auch Margarine dazu gegeben. Sie haben jetzt schon 1 Kilo Margarine verschlungen- wie Geier :-). Wir werden die nächste Woche noch weiterhin Vitamine und Margarine zur Verfügung stellen. Evtl. liegt es auch einfach daran, dass es eine ganz schöne Umstellung ist sein Futter zu teilen und dann ist es auch noch kalt und man kann nicht allzu lange raus. Das wird sich mit Sicherheit legen, wenn man länger draußen bleiben kann und sich aneinander gewöhnt hat.

17. Januar´18

Ein paar wenige der neuen Hennen trauen sich auch mal raus. Nur noch 4 von 30 neuen Hennen legen ein Ei. Sie sind jetzt in der Mauser und müssen all Ihre Energie in ein neues Federkleid stecken. Wir füttern zusätzlich Vitaminpräparate, damit es ihnen an nichts fehlt. Die Hennen verhalten sich immer noch aggressiv, aber nicht mehr so schlimm wie zu Anfang. Blutige Kämme sehe ich keine mehr, aber das Feder picken ist leider noch sichtbar. Unser großer Hahn ist leider gestorben. Er lag morgens im Wagen ohne äußerliche Anzeichen- vermutlich Herzstillstand. Jetzt müssen die zwei kleinen Hähne die Hennen unter Kontrolle bringen.

30. Dezember ´17

Die weiblichen Neulinge sind anfangs noch sehr verstört. Sie trauen sich gar nicht raus und man sieht sie immer an sich selber und ihren Kollegen picken. Ich habe 2 Hennen beobachtet, die Federn die am Boden liegen verschlangen, auch picken sie an den Kämmen der andern rum. Manche Kämme, auch die der alt eingesessenen Hühner sind anfangs blutig. Dieses Federn raus picken bei sich selber oder bei den anderen, habe ich bei unseren Hühnern noch nie beobachtet. Auch ohne Hahn gab es nie solch aggressive Raufereien. Die neuen Hennen verstecken sich auch Großteils in den Ecken, unter den Sitzstangen, dort legen Sie auch meist ihre Eier hin. Manche übernachten sogar am Boden, was total untypisch ist. Aber sie sind ja erst einige wenige Tage bei uns und müssen sich erst eingewöhnen.

 Fast jede der neuen Hennen hat in den ersten 3-4 Tagen nach der Ankunft ein Ei gelegt :-). Nun lässt es nach. Nach draußen traut sich noch keine von ihnen.
Manche von ihnen sind total neugierig. Sobald man das Mobil betritt kommen sie auf einen zugerannt und schauen was es schönes gibt. Wir bringen unseren Hühnern noch immer Gras und frischen Salat. Ein Teil für die unentschlossenen Hühner im Mobil und die anderen können draußen den Salat zerpflücken. Es ist immer wieder nett zu sehen, wenn man den Hühnern was Schönes bringt, wie gekochte Kartoffeln oder Kartoffelschalen. Manche nehmen sich ein Stück und rennen schnell davon um es während der Flucht zu verschlingen, um gleich wieder etwas Neues zu ergattern.

28. November ´17

Die Hühner haben den Umzug am 15.11. ins Hühnermobil gut überstanden. Nach ca. 1,5 Wochen traut sich der Großteil auch nach draußen, allerdings erst mal nur in der Nähe des Mobils. Sie machen zwar kleine Streifzüge über das ganz Gelände, wenn der Hahn voran läuft, aber sind bald wieder beim Hühnermobil. Anbei eine nette Bildfolge, wie die Hennen dem Hahn hinterher laufen. Einige Unterstände sind in Arbeit.