12. Februar´18

Wie den Paten bereits bekannt gegeben wurde, kann die Abholung in Fulda bei Edeka Schwan diese Woche beginnen. Wir freuen uns neue Paten aus Fulda zu unseren Paten zählen zu dürfen. Wir haben jetzt 22 offizielle Patenschaften.

Den Hühnern geht es soweit gut. Die neuen Hühner haben sich gut erholt, ihr neues Federkleid lässt sie kaum noch von den anderen unterscheiden. Der Kamm der Neulinge ist immer noch um einiges heller, als der unserer älteren Damen (ein Zeichen für die Mauser). Der zweite Unterstand wurde auch am Samstag bei starkem Bodenfrost auf das Gelände gesetzt. Unsere 58 Hühner legen ca. 12 Eier täglich, was auf die regelmäßig-Eierabholenden- Paten gerechnet ca. 5 Eier pro Patenschaft entspricht. Sie bekommen Margarine und noch immer Vitamine als Ergänzung während der Mauser.

Neues vom Habicht:
Als mein Vater am Sonntagmittag bei den Hühnern war, ist der Habicht vorbei gekommen. Unfassbar- mein Vater ist gerade den Zaun abgelaufen, um zu schauen, dass auch überall genug Strom durchläuft, als die Hühner total unruhig wurden und alle 4 Hähne laut schrien (ich war zufällig am Telefon). Als er zum Mobil lief um zu schauen, was los ist hat er den Habicht noch gesehen, wie er mit einem Huhn wegfliegen wollte. Der Habicht ist anscheinend nicht schnell genug hoch gekommen, denn das Huhn hat kurz im Zaun gehangen. Die letzten Male hat er das Huhn direkt im Gelände neben dem Mobil ausgenommen und liegen gelassen. Dieses Mal wollte er es anscheinend mitnehmen, um vielleicht ungestört zu sein. Dem Huhn ist jedenfalls nichts passiert. Es sah nicht mal so aus, dass es ein Stromschlag abbekommen hat, da es nur ganz kurz im Zaun gesteckt hat. Daraufhin sind alle Hühner ins geschützte Mobil, sie standen vor den Klappen Schlange um schnellst möglichst rein zu kommen. Wir sind froh, dass nichts passiert ist. Mehr Möglichkeiten sehen wir leider nicht, um den Habicht fern zu halten… Hoffentlich entwickeln sich die Hähne bald zu guten Alarmanlagen und Beschützer der Herde.

 

03. Februar´18

Heute war sehr wechselhaftes Wetter- Sonnenschein und Schnee. Wir haben der Hühnerbande heute wieder Margarine, Joghurt und frischen Salat gebracht. Sie haben sich gut erholt. Die zwei Perlhähne scheinen sich gut eingelebt zu haben. Noch sieht man, dass sich die Hühner gegenseitig ab und zu picken, allerdings um einiges weniger als vorher. Die Neulinge haben sich sehr erholt. Der Großteil hat schon viele neue Federn. Heute hatten wir leider wieder Besuch vom Habicht, er hat sich eine unserer braunen älteren Damen vorgenommen. Der zweite Unterstand ist schon fertig, leider ist es noch zu nass um ihn dort aufzustellen. Wir haben leider keine andere Lösung außer die Aufmerksamkeit der Perlhähne, die Alarm schlagen würden und weniger offenen Landeraum durch den zweiten Unterstand. Die Perlhähne müssen sich wahrscheinlich auch erst mal etwas eingewöhnen, um sich unter den Hühnern behaupten zu können und dann ihre Aufgabe zu erfüllen. Die Verteilerstelle in Fulda verzögert sich weiterhin, morgen haben wir Besuch, um die möglichen Räumlichkeiten zu kontrollieren. Vielen Dank für die wundervollen Bilder, die einer unserer Paten für uns gemacht hat.

29. Januar´18

Am Samstag hatten wir Besuch vom Habicht. Das war das zweite mal und das zweite Huhn ist ihm zum Opfer gefallen. Er hat sich wieder an einem weißen Huhn von unseren älteren, erholten Damen bedient. Auch der Unterstand hat somit nichts geholfen. Der zweite Unterstand wird dennoch hingestellt, damit die Hühner ein Sonnenschutz haben.

Wir haben viel im Internet über den Habicht gelesen und von erfahrenen Hühnerzüchtern beraten lassen. Zunächst dachten wir an einen Shamo Kapfhahn, allerdings sind die Züchtungen da unterschiedlich und man kann sich nicht sicher sein, ob sie mutig, beschützend oder einfach nur schön sind. Nach längerem lesen sind wir über Perlhühner gestolpert.
Wir haben uns für 2 Perlhähne entschieden. Perlhähne sind allgemein dafür bekannt gute Alarmanlagen zu sein, einige unserer Bekannten schwören auch auf diese.
Heute holt Josef zwei Hahne in der Nähe von Dresden. Diese Hähne sollten in der Gefriertruhe landen, und daher sahen wir dies als gute Möglichkeit weitere Tiere zu retten, um ihnen ein langes Leben zu ermöglichen.

Wir hoffen, dass sie sich gut einleben. Am Wochenende mache ich Bilder von den zwei Perlhahn-Neulingen für euch.

 

27. Januar´18

Fast alle Hühner sind nun regelmäßig draußen. Auch die Neulinge wühlen sich draußen durch die Wiese. Es kommt einem auch viel entspannter vor, wahrscheinlich weil sie sich draußen eher aus dem Weg gehen können. Heute haben Sie nochmal Margarine bekommen, die Vitamine bekommen Sie noch weitere 3 Wochen. Einige neue Hühner haben schon enorm viele neue Federn bekommen. Wow. Wie schnell das geht?! Wunderschön.

23. Januar´18

Seit 5 Tagen haben die Hühner jetzt einen der Unterstände am Gelände stehen. Sie trauen sich richtig raus und verbringen auch mal ihre Zeit am ganzen Gelände- aber leider ist es noch etwas kalt und im warmen Hüttchen ist es gemütlicher. Der zweite Unterstand ist in Arbeit.
Am vergangenem Wochenende haben wir einige unserer Paten kennenlernen dürfen und sie konnte unsere Hühnis kennenlernen. Ich hoffe euch hat es allen gut gefallen :-).

Nach längerem Beobachten haben wir bemerkt, dass auch unsere älteren Damen ganz schön grob mit den Neulingen umgehen. Sie picken und verschlingen die frisch gesprossenen Federn bei den neuen Hühnis. Evtl. liegt es an Vitaminmangel- daher haben wir neben dem Vitaminpräparat auch Margarine dazu gegeben. Sie haben jetzt schon 1 Kilo Margarine verschlungen- wie Geier :-). Wir werden die nächste Woche noch weiterhin Vitamine und Margarine zur Verfügung stellen. Evtl. liegt es auch einfach daran, dass es eine ganz schöne Umstellung ist sein Futter zu teilen und dann ist es auch noch kalt und man kann nicht allzu lange raus. Das wird sich mit Sicherheit legen, wenn man länger draußen bleiben kann und sich aneinander gewöhnt hat.

17. Januar´18

Ein paar wenige der neuen Hennen trauen sich auch mal raus. Nur noch 4 von 30 neuen Hennen legen ein Ei. Sie sind jetzt in der Mauser und müssen all Ihre Energie in ein neues Federkleid stecken. Wir füttern zusätzlich Vitaminpräparate, damit es ihnen an nichts fehlt. Die Hennen verhalten sich immer noch aggressiv, aber nicht mehr so schlimm wie zu Anfang. Blutige Kämme sehe ich keine mehr, aber das Feder picken ist leider noch sichtbar. Unser großer Hahn ist leider gestorben. Er lag morgens im Wagen ohne äußerliche Anzeichen- vermutlich Herzstillstand. Jetzt müssen die zwei kleinen Hähne die Hennen unter Kontrolle bringen.

30. Dezember ´17

Die weiblichen Neulinge sind anfangs noch sehr verstört. Sie trauen sich gar nicht raus und man sieht sie immer an sich selber und ihren Kollegen picken. Ich habe 2 Hennen beobachtet, die Federn die am Boden liegen verschlangen, auch picken sie an den Kämmen der andern rum. Manche Kämme, auch die der alt eingesessenen Hühner sind anfangs blutig. Dieses Federn raus picken bei sich selber oder bei den anderen, habe ich bei unseren Hühnern noch nie beobachtet. Auch ohne Hahn gab es nie solch aggressive Raufereien. Die neuen Hennen verstecken sich auch Großteils in den Ecken, unter den Sitzstangen, dort legen Sie auch meist ihre Eier hin. Manche übernachten sogar am Boden, was total untypisch ist. Aber sie sind ja erst einige wenige Tage bei uns und müssen sich erst eingewöhnen.

 Fast jede der neuen Hennen hat in den ersten 3-4 Tagen nach der Ankunft ein Ei gelegt :-). Nun lässt es nach. Nach draußen traut sich noch keine von ihnen.
Manche von ihnen sind total neugierig. Sobald man das Mobil betritt kommen sie auf einen zugerannt und schauen was es schönes gibt. Wir bringen unseren Hühnern noch immer Gras und frischen Salat. Ein Teil für die unentschlossenen Hühner im Mobil und die anderen können draußen den Salat zerpflücken. Es ist immer wieder nett zu sehen, wenn man den Hühnern was Schönes bringt, wie gekochte Kartoffeln oder Kartoffelschalen. Manche nehmen sich ein Stück und rennen schnell davon um es während der Flucht zu verschlingen, um gleich wieder etwas Neues zu ergattern.

28. November ´17

Die Hühner haben den Umzug am 15.11. ins Hühnermobil gut überstanden. Nach ca. 1,5 Wochen traut sich der Großteil auch nach draußen, allerdings erst mal nur in der Nähe des Mobils. Sie machen zwar kleine Streifzüge über das ganz Gelände, wenn der Hahn voran läuft, aber sind bald wieder beim Hühnermobil. Anbei eine nette Bildfolge, wie die Hennen dem Hahn hinterher laufen. Einige Unterstände sind in Arbeit.