14. Oktober ´18

… wir haben 9 neue Hennen aus einer Rettung erhalten. Sie sind nun seit ca. 1 Woche bei uns und haben sich schon gut eingelebt. Der Hühnerbande geht es soweit gut. Ein Teil der Hühnis haben die Mauser bereits überstanden, der andere Teil ist noch mitten drin. Die neuen Hühner trauen sich auch schon raus, ihr Federkleid ist noch schön voll, da sie noch nicht so alt sind. Im Vergleich haben die neuen Hühner einen kleinen und sehr blassen Kamm- starke, gesunde Hühner haben einen tief-roten Kamm. Die Neulinge haben gleich am ersten Tag wieder in den Stall abends gefunden und gleich in die Legenester gelegt. Sie müssen sich noch unter den alten Hennen beweisen und klären auf welchem Rang sie innerhalb der Pickordnung stehen. Im November werden wir vermutlich nochmals ein paar ältere Hennen von „Rettet das Huhn“ übernehmen. Der Auslauf ist zum großen Teil eingezäunt- das ist zwar sehr viel Arbeit bei jedem Umstellen, aber hat sich bisher gegen den Habicht bewährt. Die Milben sind unter Kontrolle und der Großteil ist durch die Mauser durch- jetzt gibt es auch wieder mehr Eier.

 

28.  September´18

Den Hühnis geht es sehr gut. Milben und Habicht machen keine Probleme mehr. Langsam beginnt die Mauserzeit- Federn erneuern sich, die Legeleistung lässt nach, der Kamm wird blasser. Wir geben Ihnen Zusatzpräparate, damit sie diese Zeit gut überbrücken.

 

14. September´18

… wir haben seit letzter Woche den Milbenbefall unter Kontrolle gebracht. Es ist ein großer Unterschied, wie sich die Hühner verhalten- sie sind nun um einiges aktiver. Wir haben es mit natürlichen Produkten wie ätherischen Ölen und Knoblauchsaft ausprobiert, Kieselgur überall und ständig appliziert- aber das hat nicht wirklich geholfen. Das jetzige Präparat ist zwar auch nicht allzu  „giftig“ für das Huhn ist und theoretisch hätte man die Eier der Hühner nutzen dürfen- aber zur Sicherheit haben wir die Eier von 3 Tagen aussortiert. Zurzeit gab es sowieso nicht allzu viele Eier (ca. 3 Stück pro Patenschaft), aber uns war die Sicherheit dann doch wichtiger. Die Hühner sahen gleich am selben Tag wie ausgetauscht aus. Vorher war es mir einfach nicht klar, welchen Einfluss die Milben auf die Hühner haben. Nun sind die Hühner viel lebendiger und aktiver. Dieses Wochenende werden wir die Hühner nochmal behandeln. Nun sollte Schluss sein mit Milben. Vor der erfolgreichen Behandlung haben wir leider auch 4 Hühner verloren. Es ist nicht klar, dass es genau an den Milben lag. Da wir auch schon sehr alte Hühner haben- kann das auch daran liegen.

Des Weiteren fängt jetzt langsam die Mauserzeit an. Federn erneuern sich, alte Federn fallen aus. Auch das hat Einfluss auf die Legeleistung. Weiterhin geben wir Margarine und Vitaminpräparate. Im November werden wir neue Hühner von Rettet das Huhn aus der Eierproduktionsindustrie retten. Wir werden unser Hühnermobil soweit auffüllen, wie es die gesetzlichen Vorlagen zulassen- es werden 10 – 15 neue Hühner dazu kommen.

 

06. August´18

…, der Greifvogel hat sich nicht mehr an die Hühner getraut- auch wenn wir nur 3 /4 des Geländes übernetzt haben. Das macht uns schon sehr froh. Aber leider ist der Milbenbefall der Hühner doch schon so hoch, das die normalen Präparate wie Kieselgur-Bad nicht mehr helfen. Eine befreundete Tiertherapeutin und liebevolle Hühnerhalterin hilft uns bei der Bekämpfung der Milbe- wir versuchen es weiterhin erst einmal noch mit natürlicheren Mitteln und hoffen dass es die bößen Milben etwas eindämmt. Da die Milben sich vom Blut der Hühner ernähren erklärt das auch noch die Legeflaute. Wir haben schon immer mal das Federkleid der Hühner untersucht und wenn wir etwas Befall fanden (was normal ist), dann haben wir die Nester und Bäder und selbstgemachten Hühner-Loch-Erdbäder mit mehr Kieselgur eingestreut. Das hat zu Anfang auch gut geholfen, denn der Kieselgur reißt den Panzer der Milben auf, so dass diese quasi austrocknen- arme Milben, aber irgendwo muss man doch Abstriche machen. Durch die so hohen Temperaturen ist die Milbenpopulation regelrecht explodiert- wenn man die Hühner auf den Arm nimmt, dann krabbeln da auch Milben. Und es kann sogar dazu kommen, dass Hühner bei zu hohem Befall sterben können- sie werden blutleer gesaugt. Die Hühner sehen an sich eigentlich ganz gut aus, nur dass Sie jetzt ständig am Baden in ihren eigenen selbst angelegten Erdlöchern sind- das ist echt auffällig. Nun ja- wir versuchen unser bestes zu geben und werden euch auf dem Laufenden halten. Drückt uns die Daumen, dass die Hühner bald wieder Milbenfrei sind.

26. Juli´18

Seit meinem letzten Newsletter hatten wir keine Verluste mehr wegen des Greifvogels. Gesichtet haben wir ihn auch nicht mehr. Im Moment sind 2/3 des Geländes eingenetzt. Haben aber noch Netz, um das komplette Gelände einzäunen zu können.

Wir haben beim letzten Mal unseren 2. Araucaner-Hahn an den Greifvogel verloren. Nun gibt es nur den Brahma Hahn- mit Perlhahn als Begleiter-, die sich um die 48 Hühner-Damen kümmern. Wie die meisten bereits bemerkt haben, so legen ein Teil der Neuzugänge auch grüne Eier. Erst vor wenigen Wochen haben wir von der Nachbarschaft 5 Hennen retten können, die nun auch schon ca. 1,5 Jahre alt sind. Unsere Hühnerbande ist nun bunt gemischt. Generell sehen die Hennen und Hähne wunderbar aus. Zwei der Hennen von der „Rettet das Huhn“-Rettung im Dezember haben noch einen nackigen Schwanz- denn dort sind die Federn abgebrochen und werden erst bei der nächsten Mauser erneuert. Die Hühner verbringen die meiste Zeit im Schatten, entweder unterm Hühnermobil oder unter den Unterständen- dort Baden sie sich auch am liebsten im Dreck. Die Sandbäder benutzen Sie nur ab und zu- wahrscheinlich zu warm in den Sandbädern. Beim nächsten Mal, wenn wir wieder umstellen, werden wir die Sandbäder unter die Unterstände stellen- mal sehen, ob sie dann eher rein gehen wollen.

Drückt uns die Daumen.

18. Juli´18

…, ihr habt euch sicherlich gewundert, dass es schon länger kein Newsletter mehr gab. Eigentlich gab es nichts neues zu berichten.
Es lief alles gut…. bis vor ca. 1 Woche, denn wir hatten wieder einen Greifvogelangriff !

Nach so langer Ruhe, haben wir uns fast sicher gefühlt- hatten kein komisches Gefühl mehr, wenn wir die Hühner besucht haben… aber zu früh gefreut. Er war innerhalb 1 Woche fast täglich da… Wir haben jeden Tag etwas geändert. Zunächst haben wir ¾ des Geländes richtig gut mit Netz überspannt, sodass nur noch an dem Teil wo die Unterstände waren ein Eindringen möglich war…. Und ja, am gleichen Tag kam er noch abends vorbei – er hat direkt unter dem Netz gejagt, was auch extra niedrig hängt- er hat sich nicht beirren lassen. Nun ja, da es mit den Spiegelnden-Kugeln die letzte Zeit so gut lief (jetzt hat er wohl gemerkt, dass von diesen keine Gefahr ausgeht)- so haben wir Spiegel verteilt und 2 menschenechte Vogelscheuchen gebaut…. Auch das hat nichts gebracht- am nächsten Tag war er wieder da. Wir haben das Hühnermobil umgestellt, unter die Fläche mit den vielen Bäumen, wo er sich bisher noch nicht hin getraut hat- aber auch da war er am nächsten Tag wieder zu besuch. Da er bis auf einmal (meistens, wenn wir früh morgens längere Zeit am Hühnermobil aktiv waren) immer schon früh morgens zugeschlagen hat, haben wir die Hühner früh morgens noch drin gelassen, sodass sie erst um 8 raus kommen- bei unserem ersten besuch- und nicht um 6, wenn es schon ganz hell ist. Das hat nun etwas geholfen- sprich seit 2 Tagen war er nicht mehr da. Jedoch, wird dieses schlaue Tier sich davon auch nicht beirren lassen und wir werden das komplette Gelände einzäunen müssen. Netze sind bestellt und Ständer schon gebaut. Spätestens morgen wird das Gelände komplett eingenetzt sein- Hochsicherheitstrakt.

Es tut mir leid, euch diese Nachrichten mitzuteilen. Ich hoffe Ihr habt Verständnis dafür, dass wir unser Bestes tun, dass die Hühner geschützt sind.

Durch diese Stresssituation legen die Hühner auch nicht so viele Eier, daher bitte nicht wundern, wenn es diese Woche nur 3 Eier werden. Ihr könnt euch sicher sein, dass alle Eier anteilmäßig aufgeteilt werden, und dass nicht mal ein Ei bei uns in der Küche landet. Wie gesagt, unsere Hühner bekommen kein Tageslichtprogramm mit dem Ziel, viel zu fressen und wiederum viele Eier zu legen, sondern die meiste Zeit verbringen sie wirklich draußen und scharren. Da nehmen Sie nicht sooooo viel an Nahrung & Eiweiß auf, wie es für eine täglich-eierlegende-Legehenne der Fall wäre. Unsere Hühner dürfen ihr Leben leben, so wie sie es sich umständen entsprechend gestalten können, und das macht nicht nur die Hühner glücklich, sondern hoffentlich auch uns alle 🙂 .

Ich halte euch auf dem Laufenden.

29. Mai´18

Gestern früh morgens haben wir das Hühnermobil wieder umgestellt. Diese Stelle ist leider nicht so geschützt von Bäumen, wie die vorherige. Wir haben wieder die Unterstände nah an das Mobil gestellt und Netze gespannt, um einer Greifvogelattacke entgegen zu wirken. Bisher kein Besuch mehr vom Rotmilan. Wir hoffen, dass es so bleibt. Zurzeit legen die Hühner nur wenige Eier. Unsere ca. 50 Hühner legen ca. 12-16 Eier pro Tag, was 3-5 Eiern pro Pate entspricht. Zuerst haben wir uns Sorgen gemacht, dass den Hühnis etwas fehlt, aber andere Hühnerhalter haben uns gesagt, dass es um die Zeit der Holunderblüte immer eine solche Legeflaute gibt. Daher bitten wir um Verständnis, wenn es jetzt erstmals nur wenige Eier gibt. Den Hühnern scheint es gut zu gehen, wir pudern fleißig, da viele gerade Probleme mit der Milbe haben- die Hühner nehmen auch das Sandbad gerne in Anspruch und suhlen sich. Schnupfen hat keine mehr, das Minzöl hat wohl geholfen. Auch die Grasmilbe hat sich verabschiedet, die Beinchen sind schön glatt und nicht mehr so schuppig-Dino-artig. Sie sind fleißig am wühlen und aufmerksam. Sobald ein Rabe oder großerer Schatten vorbei fliegt, dann rennen alle in den Unterstand oder unters Mobil. Sobald sie uns kommen sehen, rennen Sie auf den Zaun zu und man muss aufpassen, dass man auf keine drauf tritt, da sie so an einem kleben. Kommt gerne vorbei und schaut euch die Hühnerbande an.

04. Mai´18

Es gab keinen weiteren Greifvogelangriff seit dem letzten Eintrag! Darüber sind wir sehr froh. Wir haben die Hühner unter die Bäume gestellt- Unterstände, Sandbäder alles näher beieinander. Zudem hat einer der Paten 2 Habicht-Abwehrkugeln mitgebracht. Diese sehen aus wie große Christbaumkugeln in Silber auf einem Stock- sie sollen bewirken, dass sich der Greifvogel (bei uns wahrscheinlich der Rotmilan) vor seinem eigenen Spiegelbild erschreckt. Die Kugeln werden immer mal umgesetzt. Zudem haben wir uns 2 große Netze bestellt und wenn wir die Hühner beim nächsten Mal wieder Umstellen, werden diese auf der freien Fläche nochmal Schutz geben. Wir hoffen, dass es weiterhin so gut klappt. Als letzte Lösung müssen wir das Gelände komplett einzäunen, was sehr aufwändig sein wird. Aber drückt uns die Daumen, das es weiterhin so gut läuft.

Nun zu den Hühnis. Ein paar von den weißen Hühnis haben etwas Befall vom Federling- nun haben wir die 2 Sandbäder mit mehr Kieselgur eingestreut, was dagegen helfen soll. 2 Damen haben einen kleinen Schnupfen, daher bekommen Sie etwas Minzöl ins Wasser. Auch haben wir bemerkt, dass einige Kalkbeine haben, die Füße sind dann so stark Schuppig- Dino-artig. Dort wird auch ein Öl drauf gesprüht, um die Grasmilben (die sich unter den Schuppen befinden) zu vernichten. Letztes Wochenende haben wir abends jedes Huhn inspiziert und mit Kieselgur oder Öl gegen Kalkbeine eingepudert bzw. eingesprüht. Abends sitzen alle ruhig auf den Stangen, da geht das ganz gut. Zudem haben wir mal alle durchgecheckt, ob etwas auffälliges zu sehen ist. Ansonsten sehen die Damen richtig gut aus- auch die aus der Rettung. Sie haben ein schönes volles, glänzendes Federkleid und der Kamm ist Tiefrot und klein- was für gesunde Hühner spricht. 2 Damen haben noch abgebrochene Schwanzfeder, aber bis zur nächsten Mauser wird sich da nichts tun. Sie bekommen noch einmal wöchentlich Margarine und Vitamine. Was uns besonders aufgefallen ist, ist wie zahm alle geworden sind. Wenn man jetzt vorbei schaut, dann rennen alle gleich zum Zaun und wenn man rein geht, muss man sehr vorsichtig sein, dass man auf keinen tritt, da sie sich so um einen Tummeln. Viele lassen sich auch problemlos streicheln, vor allem wenn es Margarine gibt. Zu Anfang sind die neuen Hühner aus der Rettung einem immer sehr fern geblieben- selbst wenn es essen gab, dann haben Sie sich ein Stück Salat geschnappt und sind ganz weit weg gerannt, um es in Ruhe zu verschlingen. Sehr schön, so eine positive Wendung mitzubekommen. Vielen Dank an die Paten, dass ihr uns das Ermöglicht. Wir haben zwar erst 30 von 50 möglichen Patenschaften, aber selbst damit lässt sich ein Teil finanzieren. Vielen Dank!

21. April´18

Abholstelle in Fulda:
Wie die Abholer in Fulda mitbekommen haben, gibt es seit einigen Wochen eine 2. Holzbox, da der Platz immer enger wurde. In die Boxen werden Schachteln der Paten mit dem VORNAME A-L bzw. M-Z eingeordnet. Beide Boxen haben denselben Code. Also falls Sie Ihre persönliche Mehrwegschachtel nicht finden sollten, dann bitte schauen Sie in die andere Box. Die Schachteln sind nach VORNAME einsortiert, ich bitte um Rücksicht, wenn wir uns vertun. 🙂 Nochmal zur Erinnerung, wenn ihr bis zur nächsten Bestückung der Eierdepots (Giesel= Sonntags ca. 10 Uhr, Fulda= Donnerstags ca. 15 Uhr) eure Eier nicht holt, dann werden diese unter den Paten aufgeteilt. Aber ihr könnt mir gerne vorher eine Benachrichtigung schreiben (am besten per Mail), falls ihr es einmal nicht geschafft habt und ihr bei der nächsten Abholung doch noch die Eier der verpassten Woche mitnehmen möchtet. Garkein Problem, nur das wir besser planen können und kein Ei schlecht wird. Danke 🙂

Nun zu der Hühnerbande:
Traurige Nachrichten, die letzte Woche hat der Habicht 3 Hühner und 2 Hähne getötet. Neben 3 Hennen hat er einen unserer Araucaner Hähne und einen Perlhahn getötet. Heute hat er den Perlhahn getötet. Wir haben uns diese Woche sehr lange und oft am Mobil aufgehalten, aber selbst wenn man nur eine halbe Stunde weg ist, schlägt er zu. Heute Abend wär ich noch um 20 Uhr dort. Als wir um 21 Uhr da waren, ist er gerade noch weg geflogen und der Perlhahn war tot. Am ganzen Gelände lagen Federn. Der Perlhahn ist mindestens 4 mal schwerer und größer und 20 mal lauter als ein Hahn/Henne, dennoch hat er zugeschlagen, die Hühnerklappen gehen um kurz vor 21 Uhr zu und die Perlhähne gehen immer als letzte ins Mobil. Wir wissen kaum noch weiter, so viele Verluste in einer Woche. Davor war Ruhe. Morgen stellen wir das Mobil wieder um, direkt unter die großen Apfelbäume am Hang, die Unterstände, unter denen sich die Hühner gerne aufhalten, stellen wir ganz Nahe an das Mobil, und den Zaun grenzen wir mehr ein….. Vielleicht hilft es etwas.. Hoffentlich. Nun zu den schönen Neuigkeiten: Letzte Woche haben wir Neuzugang von einem Brahma Hahn und einer Henne bekommen, zudem 10 neue Hennen verschiedener Rassen. Die 10 Hennen wurden uns geschenkt, die 2 Brahma haben wir gekauft, da der Züchter sie los werden wollte und wir uns über farbenfrohen Neuzugang freuen. Die zwei Brahma laufen draußen gemütlich umher, von den 10 neuen Hennen trauen sich nur 2 regelmäßig raus, die anderen gehen nach dem Schmaus wieder schnell ins Mobil. Drückt uns die Daumen, dass der Habicht unsere Hühnerbande verschont. Die einzige Möglichkeit wäre evtl. noch ein „Kampfhahn“- allerdings wissen wir nicht, wie er auf die beiden Hähne reagiert. Oder sogar ein Hütehund… aber mit der Ausbildung eines solchen kennen wir uns auch nicht aus. Leider nicht so einfach, aber wir hoffen, dass Bäume und Unterstände genug Schutz bieten.

29. März´18

Die Hühner sehen gut erholt aus. Bei einem Huhn aus der Rettung sind noch immer viele kahle Stellen zu sehen, aber neue Kiele sprießen langsam nach. Ein paar Hühner hatten gerupfte Schwanzfedern mit noch blutige stellen. Nun haben wir Silberspray (wirkt u.a. desinfizierend) auf blutige Ansätze gesprüht, sowie auf noch nackige Stellen- damit die Hühner nicht in Versuchung kommen weiter zu picken, für “leckeres Blut“. Seither keiner blutigen Stellen mehr zu sehen 🙂 . Ein Sandbad, sowie ein weiches Miscanthus-Dinkelspelz-Staubbad werden noch zu Ostern fertig gestellt. Zurzeit legen unsere ca. 50 Hühner ungefähr 20-25 Eier am Tag. Sie bekommen noch 1x wöchentlich ein Vitaminpräparat und 2x wöchentlich Margarine.

26. Februar´18

Dieses Wochenende habe ich neue Bilder von unserer Hühnerbande schießen können. Soweit scheinen sie sich gut erholt zu haben, das Federpicken ist allerdings noch immer sichtbar. Zurzeit ist es auch sehr kalt, sodass sie sich kaum raus trauen. Wir versuchen bewusst einige nach draußen zu locken, wenn wir Salat draußen und drinnen verfüttern. Auch gab es dieses Wochenende wieder Margarine und ein Vitaminpräparat. Die Perlhähne sind nicht mehr allzu scheu- sie gehen zwar noch weg, wenn man ihnen zu nah kommt, aber sie erschrecken nicht mehr so extrem und rennen wie die Verrückten umher. Es werden täglich mehr Eier- im Moment ca. 17 Eier pro Tag, was im Moment 5-6 Eier pro Pate entspricht (bei 22 Eier-abnehmenden Patenschaften). Soweit läuft alles ganz gut mit der Eierabholung. In Giesel müssen die Eier zurzeit drinnen gelagert werden, da draußen (selbst bei isoliertem Kühlschrank) die Eier auffrieren. Wir hoffen, dass es bald wärmer wird, sodass die Hühner den Großteil Ihrer Zeit auch wieder draußen verbringen.
Das Gras um das Mobil ist weitesgehend verschwunden. Wenn es wärmer wird, sodass man auch die Zaunpfähle wieder in den Boden bekommt, wird es umgestellt.

12. Februar´18

Wie den Paten bereits bekannt gegeben wurde, kann die Abholung in Fulda bei Edeka Schwan diese Woche beginnen. Wir freuen uns neue Paten aus Fulda zu unseren Paten zählen zu dürfen. Wir haben jetzt 22 offizielle Patenschaften.

Den Hühnern geht es soweit gut. Die neuen Hühner haben sich gut erholt, ihr neues Federkleid lässt sie kaum noch von den anderen unterscheiden. Der Kamm der Neulinge ist immer noch um einiges heller, als der unserer älteren Damen (ein Zeichen für die Mauser). Der zweite Unterstand wurde auch am Samstag bei starkem Bodenfrost auf das Gelände gesetzt. Unsere 58 Hühner legen ca. 12 Eier täglich, was auf die regelmäßig-Eierabholenden- Paten gerechnet ca. 5 Eier pro Patenschaft entspricht. Sie bekommen Margarine und noch immer Vitamine als Ergänzung während der Mauser.

Neues vom Habicht:
Als mein Vater am Sonntagmittag bei den Hühnern war, ist der Habicht vorbei gekommen. Unfassbar- mein Vater ist gerade den Zaun abgelaufen, um zu schauen, dass auch überall genug Strom durchläuft, als die Hühner total unruhig wurden und alle 4 Hähne laut schrien (ich war zufällig am Telefon). Als er zum Mobil lief um zu schauen, was los ist hat er den Habicht noch gesehen, wie er mit einem Huhn wegfliegen wollte. Der Habicht ist anscheinend nicht schnell genug hoch gekommen, denn das Huhn hat kurz im Zaun gehangen. Die letzten Male hat er das Huhn direkt im Gelände neben dem Mobil ausgenommen und liegen gelassen. Dieses Mal wollte er es anscheinend mitnehmen, um vielleicht ungestört zu sein. Dem Huhn ist jedenfalls nichts passiert. Es sah nicht mal so aus, dass es ein Stromschlag abbekommen hat, da es nur ganz kurz im Zaun gesteckt hat. Daraufhin sind alle Hühner ins geschützte Mobil, sie standen vor den Klappen Schlange um schnellst möglichst rein zu kommen. Wir sind froh, dass nichts passiert ist. Mehr Möglichkeiten sehen wir leider nicht, um den Habicht fern zu halten… Hoffentlich entwickeln sich die Hähne bald zu guten Alarmanlagen und Beschützer der Herde.

03. Februar´18

Heute war sehr wechselhaftes Wetter- Sonnenschein und Schnee. Wir haben der Hühnerbande heute wieder Margarine, Joghurt und frischen Salat gebracht. Sie haben sich gut erholt. Die zwei Perlhähne scheinen sich gut eingelebt zu haben. Noch sieht man, dass sich die Hühner gegenseitig ab und zu picken, allerdings um einiges weniger als vorher. Die Neulinge haben sich sehr erholt. Der Großteil hat schon viele neue Federn. Heute hatten wir leider wieder Besuch vom Habicht, er hat sich eine unserer braunen älteren Damen vorgenommen. Der zweite Unterstand ist schon fertig, leider ist es noch zu nass um ihn dort aufzustellen. Wir haben leider keine andere Lösung außer die Aufmerksamkeit der Perlhähne, die Alarm schlagen würden und weniger offenen Landeraum durch den zweiten Unterstand. Die Perlhähne müssen sich wahrscheinlich auch erst mal etwas eingewöhnen, um sich unter den Hühnern behaupten zu können und dann ihre Aufgabe zu erfüllen. Die Verteilerstelle in Fulda verzögert sich weiterhin, morgen haben wir Besuch, um die möglichen Räumlichkeiten zu kontrollieren. Vielen Dank für die wundervollen Bilder, die einer unserer Paten für uns gemacht hat.

29. Januar´18

Am Samstag hatten wir Besuch vom Habicht. Das war das zweite mal und das zweite Huhn ist ihm zum Opfer gefallen. Er hat sich wieder an einem weißen Huhn von unseren älteren, erholten Damen bedient. Auch der Unterstand hat somit nichts geholfen. Der zweite Unterstand wird dennoch hingestellt, damit die Hühner ein Sonnenschutz haben.

Wir haben viel im Internet über den Habicht gelesen und von erfahrenen Hühnerzüchtern beraten lassen. Zunächst dachten wir an einen Shamo Kapfhahn, allerdings sind die Züchtungen da unterschiedlich und man kann sich nicht sicher sein, ob sie mutig, beschützend oder einfach nur schön sind. Nach längerem lesen sind wir über Perlhühner gestolpert.
Wir haben uns für 2 Perlhähne entschieden. Perlhähne sind allgemein dafür bekannt gute Alarmanlagen zu sein, einige unserer Bekannten schwören auch auf diese.
Heute holt Josef zwei Hahne in der Nähe von Dresden. Diese Hähne sollten in der Gefriertruhe landen, und daher sahen wir dies als gute Möglichkeit weitere Tiere zu retten, um ihnen ein langes Leben zu ermöglichen.

Wir hoffen, dass sie sich gut einleben. Am Wochenende mache ich Bilder von den zwei Perlhahn-Neulingen für euch.

27. Januar´18

Fast alle Hühner sind nun regelmäßig draußen. Auch die Neulinge wühlen sich draußen durch die Wiese. Es kommt einem auch viel entspannter vor, wahrscheinlich weil sie sich draußen eher aus dem Weg gehen können. Heute haben Sie nochmal Margarine bekommen, die Vitamine bekommen Sie noch weitere 3 Wochen. Einige neue Hühner haben schon enorm viele neue Federn bekommen. Wow. Wie schnell das geht?! Wunderschön.

23. Januar´18

Seit 5 Tagen haben die Hühner jetzt einen der Unterstände am Gelände stehen. Sie trauen sich richtig raus und verbringen auch mal ihre Zeit am ganzen Gelände- aber leider ist es noch etwas kalt und im warmen Hüttchen ist es gemütlicher. Der zweite Unterstand ist in Arbeit.
Am vergangenem Wochenende haben wir einige unserer Paten kennenlernen dürfen und sie konnte unsere Hühnis kennenlernen. Ich hoffe euch hat es allen gut gefallen :-).

Nach längerem Beobachten haben wir bemerkt, dass auch unsere älteren Damen ganz schön grob mit den Neulingen umgehen. Sie picken und verschlingen die frisch gesprossenen Federn bei den neuen Hühnis. Evtl. liegt es an Vitaminmangel- daher haben wir neben dem Vitaminpräparat auch Margarine dazu gegeben. Sie haben jetzt schon 1 Kilo Margarine verschlungen- wie Geier :-). Wir werden die nächste Woche noch weiterhin Vitamine und Margarine zur Verfügung stellen. Evtl. liegt es auch einfach daran, dass es eine ganz schöne Umstellung ist sein Futter zu teilen und dann ist es auch noch kalt und man kann nicht allzu lange raus. Das wird sich mit Sicherheit legen, wenn man länger draußen bleiben kann und sich aneinander gewöhnt hat.

17. Januar´18

Ein paar wenige der neuen Hennen trauen sich auch mal raus. Nur noch 4 von 30 neuen Hennen legen ein Ei. Sie sind jetzt in der Mauser und müssen all Ihre Energie in ein neues Federkleid stecken. Wir füttern zusätzlich Vitaminpräparate, damit es ihnen an nichts fehlt. Die Hennen verhalten sich immer noch aggressiv, aber nicht mehr so schlimm wie zu Anfang. Blutige Kämme sehe ich keine mehr, aber das Feder picken ist leider noch sichtbar. Unser großer Hahn ist leider gestorben. Er lag morgens im Wagen ohne äußerliche Anzeichen- vermutlich Herzstillstand. Jetzt müssen die zwei kleinen Hähne die Hennen unter Kontrolle bringen.

30. Dezember ´17

Die weiblichen Neulinge sind anfangs noch sehr verstört. Sie trauen sich gar nicht raus und man sieht sie immer an sich selber und ihren Kollegen picken. Ich habe 2 Hennen beobachtet, die Federn die am Boden liegen verschlangen, auch picken sie an den Kämmen der andern rum. Manche Kämme, auch die der alt eingesessenen Hühner sind anfangs blutig. Dieses Federn raus picken bei sich selber oder bei den anderen, habe ich bei unseren Hühnern noch nie beobachtet. Auch ohne Hahn gab es nie solch aggressive Raufereien. Die neuen Hennen verstecken sich auch Großteils in den Ecken, unter den Sitzstangen, dort legen Sie auch meist ihre Eier hin. Manche übernachten sogar am Boden, was total untypisch ist. Aber sie sind ja erst einige wenige Tage bei uns und müssen sich erst eingewöhnen.

 Fast jede der neuen Hennen hat in den ersten 3-4 Tagen nach der Ankunft ein Ei gelegt :-). Nun lässt es nach. Nach draußen traut sich noch keine von ihnen.
Manche von ihnen sind total neugierig. Sobald man das Mobil betritt kommen sie auf einen zugerannt und schauen was es schönes gibt. Wir bringen unseren Hühnern noch immer Gras und frischen Salat. Ein Teil für die unentschlossenen Hühner im Mobil und die anderen können draußen den Salat zerpflücken. Es ist immer wieder nett zu sehen, wenn man den Hühnern was Schönes bringt, wie gekochte Kartoffeln oder Kartoffelschalen. Manche nehmen sich ein Stück und rennen schnell davon um es während der Flucht zu verschlingen, um gleich wieder etwas Neues zu ergattern.

28. November ´17

Die Hühner haben den Umzug am 15.11. ins Hühnermobil gut überstanden. Nach ca. 1,5 Wochen traut sich der Großteil auch nach draußen, allerdings erst mal nur in der Nähe des Mobils. Sie machen zwar kleine Streifzüge über das ganz Gelände, wenn der Hahn voran läuft, aber sind bald wieder beim Hühnermobil. Anbei eine nette Bildfolge, wie die Hennen dem Hahn hinterher laufen. Einige Unterstände sind in Arbeit.